Wakeboard ?

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Ein Wakeboard ist ein Wassersportgerät in Form eines Brettes, das man
sich an die Füße schnallt um damit auf dem Wasser zu gleiten. Im Gegensatz zum
klassischen Wasserski steht der Fahrer wie beim Snowboard seitlich zur Fahrtrichtung. Man wird von
einem Boot oder einer Seilbahn gezogen. Das Wakeboard ist vergleichbar mit dem
Snowboard, besonders in der Fahrweise. Im Unterschied zu diesem ist es jedoch
deutlich breiter, etwas kürzer und dicker.
Wakeboards sind zwischen 130 und 188 cm lang. Die wichtigsten Eigenschaften
eines Wakeboards sind die Durchbiegung, die Form des Boards an den Enden und die
Art und Anzahl der Finnen.
Die Durchbiegung des Wakeboards wird als „Rocker“ bezeichnet, wobei man hier in der Regel zwischen einem „Continous Rocker“ (durchgehend gleiche Aufbiegung) und dem „Three Stage Rocker“ (unterschiedlich starke Aufbiegung an den Enden) unterscheidet.
Bei Sprüngen mit dem Wakeboard ist auch die Kante entscheidend, denn der Druck, der beim Kanten entsteht und bei Sprüngen wichtig ist, ist bei kleinen Wakeboards geringer als bei einem großen Wakeboard.
Die Form und Anzahl der Finnen verändert die Gleiteigenschaften und Kantenkontrolle des Boards. Je mehr Finnen, vor allem am Rand, desto stabiler lässt sich das Board fahren. Dafür verliert das Board mit steigender Finnenanzahl und Finnengröße an Wendigkeit. Surface Tricks werden dadurch erschwert. Außerdem beschleunigt das Board mit steigender Finnenanzahl und -größe weniger schnell.
Es existieren auch Wakeboards ohne Bindung („Wakeskate“). Für einen sicheren Stand sorgt hier eine rauere Brettoberfläche wie beim Skateboard. Gefahren wird damit wie mit dem Wakeboard am Lift oder hinter dem Boot.
Das unbedingte muss eines jeden Wakeboarders ist die Short, diese muss über
den Anzug angezogen werden und ist das typische Markenzeichen eines Wakeboarders